2011/12

In diesem schönen Ambiente durften am 1.11.2011 unsere 7. Klassen die Hauptprobe von „Figaros Hochzeit“ miterleben. In einem 5-stündigen Workshop schlüpften sie zuvor selbst in die Rollen des Figaro, der Suzanna, des Grafen und der Gräfin im Schlosstheater. Bedächtig saß ich auf dem mit rotem Stoff überzogenen, vermutlich schon mehrere hundert Jahre alten, Sitz. Alles war hier so alt, beindruckend und schön. An der Decke hing ein wunderschöner großer Kronleuchter, der alles im Saal erhellte. Überall im Saal sah man Blattgold und perfekte Marmorskulpturen. Als ich da nun saß, zwischen all diesen Kostbarkeiten, wurde mir ganz mulmig. Ich fühlte mich richtig klein und unbedeutend. Nun, als die erste Musik von Mozart anfing, die die Atmosphäre dieses Bauwerkes noch weiter verstärkte, fühlte ich mich mit jeder gespielten Note noch kleiner. Die Kombination aus diesem prachtvollen Gebäude und der Musik Mozarts schien auf mich eine besondere Wirkung zu haben. Ich weiß nicht, wie es den anderen ging, aber ich fand den Weg in die Oper, allein schon wegen des Gebäudes, lohnend.

Der Wahlpflichtkurs Kunst hatte am 1.9.2011 das spontane Vergnügen, Künstlern live bei der Arbeit zuzusehen. Für zwei Stunden besuchten wir das denkmalgeschützt Landarbeiterhaus auf dem Zehlendorfer Damm 200. Hier war im Rahmen der 2. Kleinmachnower Kunstwoche des Künstlervereins „Die Brücke Kleinmachnow“ eine Ausstellung untergebracht, bei der vier Künstler nicht nur ihre Werke präsentierten, sondern auch selbst die ganze Zeit vor Ort waren. So hatte man die Möglichkeit, sie bei der Arbeit zu beobachten oder direkt mit ihnen ins Gespräch zu kommen.</p> <div style="text-align: left;"></div> <p style="text-align: left;">Frau Walter-Moll, eine Mitarbeiterin des Kunstvereins „Die Brücke Kleinmachnow“, führte uns zuerst durch die Ausstellung, gab viele Informationen zu den Künstlern und erklärte uns viele Werke. Nach dem Rundgang im Innenraum gingen wir in den Garten, wo die Künstler bei der Arbeit waren. Ilka Raupach, eine junge Künstlerin aus Caputh, zeigte uns zum Beispiel, wie sie aus einem zähflüssigen, grauen Brei filigrane Porzellanvögel gießt. Ernst J. Petras, ein Bildhauer aus Berlin, gab uns einen Einblick in seine Arbeit mit Würfeln aus Metall, die ineinander geschweißt wurden. Der Maler, Bildhauer und Regisseur Hans W. Scheibner erzählte uns etwas zu seiner Arbeit an einem überdimensionalen Kopf, den er aus einem Drahtgestell gefertigt hat, das anschließend mit Papier überzogen und angemalt wurde. Nach dem Gespräch mit den Künstlern sollten sich alle für jeweils ein Kunstwerk entscheiden und in ihren Skizzenbüchern kleine Zeichnungen davon anfertigen, Informationen zum Künstler aufschreiben und eigene Gedanken zum Objekt festhalten. Das besondere an unserem Kurs ist nämlich, dass jede(r) ein eigenes künstlerisches Tagebuch besitzt, in dem alles aufgeschrieben, aufgezeichnet, aufgemalt und aufgeklebt wird. So lernen die Kursteilnehmer, wie „richtige“ Künstler arbeiten. Aber auch durch Ausflüge wie zur Kleinmachnower Kunstwoche kann man erleben, wie „echte“ Kunst entsteht. Wenn ihr neugierig geworden seid, dann schaut auf folgenden Link http://www.bruecke-kleinmachnow.de/kleinmachnower-kunstwoche-2011/fotodokumentation/ da sind auch alle Fotos von unserem Ausflug zu sehen. Übrigens freut sich der Kunstverein, den es seit 2009 gibt, immer über Interessierte, die Lust haben, sich im kulturellen Bereich zu engagieren. Also nur Mut, geht vorbei und schaut euch das Landarbeiterhaus mal an.

Wir stellten uns mit Erfolg erneut der Herausforderung.

Am 24.5.2012 begaben sich 18 Schülerinnen und Schüler der Wettkampfklasse 7/8 auf den Weg zum Stadion „Am Luftschiffhafen“ in Potsdam. Eine beeindruckende Kulisse, super Wetter sowie sehr gute Wettkampfbedingungen (großer Dank an das Organisationsteam) waren die Rahmenbedingungen für die insgesamt 33 Schülermannschaften.
Unsere Schülerauswahl konnte sich stark verbessern.

Die Mädchen kletterten von Platz 8 im Vorjahr  auf Platz 4 und die Jungen von Platz 9 im Vorjahr auf Platz 6. Glückwunsch1!
In den Einzeldisziplinen konnten wir weitere Erfolge verbuchen. Die genauen Platzierungen werden noch veröffentlicht.
Starke Leistungen erzielten:

weiblich

Jana Raab 800m 2:35min, Weitsprung  4,64m !

Leandra Lorenz 800m 2:36min

Lena Wiesenthal Weitsprung 4,23m

Madleen Hübenbecker  im Sprint 10,50 s

Sarah Krause 800m 2:40s

männlich

Lennert Unser 1000m 3:09min

Luis Lendowski 1000m 3:15min

Paul Unger 1000m 3,23min

Antonin Hennig  Hoch 1,50m

Alle haben ihr Bestes gegeben, danke den Teilnehmern:

Jannik Rutkowski, Max Ziegler, Antonin Henning, Lennert Unser, Luis Lendowski, Paul Unger, Janek Downes, Anton Kamke

Sarah Krause, Kara Materne, Zoe Fowler, Madlen Hübenbecker, Amelie Spliesgardt, Lena Wiesenthal, Franziska Lehmann, Leandra Lorenz, Jana Raab

Am 5. Januar 2012 fuhren 8 Mädchen und 11 Jungen unseres Gymnasiums zum Kreisfinale nach Lehnin. Dort belegten sie den 1. (Jungen)und 2.Platz (Mädchen) beim Turnier „Jugend trainiert für Olympia – Handball“ in der WK III . Am 23. Januar 2012 fährt Frau Briese mit den Jungen zum Regionalfinale nach Brandenburg. Wir wünschen dem Team viel Erfolg und dass sie endlich eine Runde weiter kommen.

Am 17.10.2011 ging es mit Frau Sissakis, Herrn Schroeder und der 8a nach Potsdam. Wir besuchten das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte Kutschstall, Am Neuen Markt 9. Wir wurden durch die interessante Ausstellung geführt und liefen dann auf eigene Faust wichtige Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung des Museums ab. Danach tischte das Museum ein mittelalterliches Essen auf. Anschließend ging es zum Schloss Sanssouci. Dort wurden wir durch die Gemächer des Königs Friedrich des Großen geführt, der dieses Schloss in den Jahren 1745–1747 als Sommerresidenz bauen ließ. Wir erfuhren viel über die Etikette und die Mode am Hof. Zwei von uns durften sogar in Gewänder schlüpfen, die in dieser Zeit am Hof getragen wurden. Gerade Mädchen und Frauen hatten ein schweres Leben. Das damalige Schönheitsideal sah für Frauen ein Taille von 36cm vor. Diese konnte nur durch sehr enges Schnüren von Korsagen erreicht werden. Da blieb den Mädchen und Frauen häufig die Luft weg und das Essen im Halse stecken. Insgesamt war es eine interessante und lehrreiche Exkursion.

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