Erasmus Projekt SoS – Skills for Success

Erasmus logo.svgDas Erasmus Projekt, welches in einem Zweijahreszeitraum stattfindet (2015-2017), ist ein EU übergreifendes Programm welches auch in unser Schule für mehrere Klassenstufen angeboten wird.

Die teilnehmenden Schüler kommen aus Italien, Spanien (Katalonien und Andalusien), Nordirland, und natürlich vom Vicco-von-Bülow-Gymnasiums. Schüler können sich hier mit anderen Gleichaltrigen in mehreren Ländern in Europa auseinandersetzen und mit ihnen das Ziel des Projektes ausarbeiten. Abgesehen vom Kennenlernen und Schließen von Freundschaften ist das Ziel des Projekts die Verbesserung der „literacy skills“, also der Ausbau kommunikativer und sprachlicher Fähigkeiten. Beispielsweise üben wir, wie man richtig Vorträge hält und setzen uns darüber mit den Austauschschülern auseinander. Die Austausche finden meist im Zeitraum einer Schulwoche statt, und zwischen dem 23.5 und 27.5 fand der erste gelungene Austausch hier in unserer Schule statt, bei dem jedes der angegebenen Länder erfolgreich teilnahm. Wir freuen uns bereits auf weitere lehrreiche Facetten des Projekts.

Steffen Kurenbach 10b

Erasmus Projekt Website: https://sites.google.com/view/ehl-enjoy-a-healthy-lifestyle/home 

 

Trotz der immer noch andauernden Covid19-Pandemie starteten wir in diesem Schuljahr mit einem neuen Erasmus-Projekt. Zusammen mit unserer langjährigen Partnerschule Instituto Joan Sola in Katalonien, der Scuola media Leonardo da Vinci e Orazio Nucola in Terni, Italien, die wir auch bereits aus dem letzten Projekt kannten und der Panevėžys Mykolas Karka Basic School  in Litauen wollen wir Zeugnisse der Geschichte in unserer Alltagsumgebung erfahren. Die gemeinsame Sprache ist Englisch.

Leider machten die Infektionszahlen im ersten Halbjahr internationale Treffen in Präsenz unmöglich, so dass wir über die Plattform eTwinning digital starteten. Alle teilnehmenden Schüler*innen stellten sich in einem kurzen Video vor und erarbeiteten in Gruppen Präsentationen zum Jakobsweg. 

Von dem für Ende März geplanten Treffen in Litauen mussten wir nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine vorsichtshalber leider Abstand nehmen. Statt dessen veranstalteten die Kollegen in Panevezys eine internationale Schülerkonferenz, für die alle Schüler*innen Vorträge erarbeiteten und präsentierten, die sich mit der litauischen Geschichte unter dem Aspekt der Beziehungen zu Westeuropa beschäftigten. Diese Veranstaltung war zwar nicht mit einem "echten" Erasmustreffen zu vergleichen, aber dennoch eine ganz besondere Erfahrung.                            

Am 9. Mai war es dann endlich soweit, dass ein internationales Treffen in Stahnsdorf stattfinden konnte. 18 Schüler*innen der 8. und 9. Klassen nahmen ihre Partner aus Torrefarrera und Panevezys in Empfang. Eine Woche lang standen die deutsche Teilung und die Berliner Mauer im Mittelpunkt. Alle Teilnehmer hatten sich im Vorfeld mit der Geschichte der Mauer beschäftigt und präsentierten die Ergebnisse in einer Videokonferenz, bei der auch die Partnerschule aus Italien, die aus organisatorischen Gründen nur digital dabei sein konnte, miteinbezogen wurde. Nach der offiziellen Begrüßung durch Frau Reissing und Herrn Albers gab es einen Tag für weitere Forschungen zum Mauerweg in internationalen Gruppen in der Schule. 

An den darauffolgenden Tagen ging es um das Erfahren der heute noch sichtbaren Spuren der Teilung. Ein Tag war Potsdam gewidmet. Ausgehend von der Glieniker Brücke folgten wir dem Verlauf der Grenze durch den Neuen Garten und ließen vom Belvedere aus den Blick über ehemals Ost und West schweifen. Am nächsten Tag stand Berlin mit der Bernauer Straße und der East Side Gallery auf dem Programm. Den abschließenden Film "Bridge of Spies" konnten wir jetzt in Bezug auf den historischen Hintergrund und die Schauplätze mit ganz anderen Augen sehen.

GlienickerBrueckeErasmus2022

Am 13. Mai reisten alle wieder ab. Wir freuen uns auf das nächste Treffen im September in Litauen.

GruppenbildErasmus2022

Die koordinierende Schule hat ein abschließendes ebook über das Projekt erstellt. Das Ergebnis kann man sich hier ansehen: eBook

Eigentlich wollten wir unser Erasmusprojekt "Enjoy a Healthy Lifestyle" mit einem letzten internationalen Treffen an unserer koordinierenden Schule, dem Institut Joan Sola in Torrefarrera (Katalonien) im März 2020 abschließen. Das Programm stand schon fest, die Flüge waren gebucht – und dann kam Corona. Voller Optimismus verschoben wir den Termin auf Mai – vergebens. In der Hoffnung, doch irgendwie noch zu einer Begegnung zu kommen, verlängerten wir die Projektdauer um sechs Monate auf Februar 2021. Aber das Virus gab uns keine Chance, so dass nur eine letzte Möglichkeit blieb: Ein digitales Treffen über Videokonferenz. 

In der ersten Schulwoche nach den Winterferien nutzen wir die Möglichkeiten der HPI Schulcloud und unseres Videokonferenztools Big Blue Button um unsere Partner zumindest am Bildschirm zu sehen und gemeinsam Sport zu treiben. Die deutschen Schülerinnen machten dies von zu Hause aus, in Italien, Spanien und Frankreich gibt es kein Sportverbot in geschlossenen Räumen und die Schüler*innen konnten sich in Turnhallen versammeln. Neben zwei umfangreichen Sportworkshops zu Kraft, Ausdauer und Körperhaltung lernten wir durch Filme und anschließende Quizspiele auch etwas über Landschaft und Kultur Kataloniens kennen, wurden von der Schulleiterin des Institut Joan Sola und vom Bürgermeister von Torrefarrera begrüßt und machten per Video eine Tour durch das neue Schulgebäude unserer Partnerschule.

Gewiss lassen sich diese digitalen Erlebnisse nicht mit einer realen Begegnung vergleichen, aber sie boten den Projektteilnehmer*innen die Gelegenheit, sich am Ende des Projekts zumindest am Bildschirm zu sehen und gemeinsame Aktivitäten durchzuführen.

Am 18.2. hatten die Teilnehmerinnen unseres Erasmus-Projekts "Enjoy a Healthy Lifestyle" die Gelegenheit, unter der Anleitung von Ben Perry in seiner Kochschule am Dorfplatz in Stahnsdorf ein dreigängiges Menü zuzubereiten und zu genießen und zwischendurch auch noch viel Neues über eine gesunde Ernährungsweise zu erfahren sowie über die Möglichkeit  von weit her importiertes Superfood durch heimische Nahrungsmittel zu ersetzen.

Nach einer Vorspeise aus gebeiztem Lachsforellenfilet und einem Salat aus fermentierten und frisch gehobelten bunten Beeten gab es Graupenrisotto mit Rote Beete Saft und dampfgegeartem Wildgemüse und als Dessert Joghurteis auf Rosmarincrumble mit frischen Blaubeeren (auch ein heimisches Super food). Schon die nicht alltäglichen Zutaten (Ringelbeete!) ließen neugierig werden; dazu kamen noch Demonstrationen zur Zubereitungsart: Filletieren, Beizen, Fermentieren – und die richtige Art und Weise des Zwiebelschneidens.

Die farbenfrohen Gerichte wurden von allen mit großem Interesse verkostet und die informativen Vorträge zwischen den Gängen gaben Schülerinnen und Lehrerinnen viele Anregungen für die eigene gesunde Ernährung.

Die vier Stunden vergingen wie im Flug.

  • Erasmus_Kochprojekt_01

Am Freitag, dem 8.November 2019, stand die Rückreise nach Deutschland bevor und die Verabschiedung von unseren Gastfamilien. Am Morgen, nachdem wir uns von unseren Gastfamilien verabschiedet hatten, sind wir alle ganz normal, wie die Tage davor, zur Schule gekommen. Die einzige Ausnahme war, dass wir schon unsere Koffer mitbringen sollten, da wir um 13.00 Uhr mit dem Bus zum Flughafen fahren würden. Am Morgen haben wir noch Zeit bekommen in den Gruppen an unseren Flyern über den Stoffwechsel zu arbeiten, aber auch noch um unser Werbevideo für unser perfektes Menu fertig zu stellen. Nachdem die Zeit zu Ende war, sind wir zum Rathaus von Terni gegangen. Dort wurde uns Terni vorgestellt, was diese Stadt ausmacht und was die kulinarischen Spezialitäten sind und so weiter.
Natürlich haben wir uns auch noch mal über gesunde Ernährung ausgetauscht, denn das war schließlich unser Hauptthema in dieser Woche. Anschließend sind wir zurück zur Schule gelaufen. Alle Teilnehmer haben eine Teilnehmerurkunde bekommen. Nach der Verteilung der Teilnehmerurkunden gab es ein leckeres Buffet mit italienischen Leckereien. Kurz vor 13.00 Uhr mussten wir dann uns von unseren Austauschschülern/innen verabschieden. Es wurde ein tränenreicher und emotionaler Abschied. Aber es nützte alles nichts, wir mussten los zum Flughafen, so fuhren wir ca. zwei Stunden zum Flughafen nach Rom. Dort kamen wir ganze vier Stunden zu früh an, weil wir uns mit der französischen Gruppe den Bus teilten. Also hatten wir noch reichlich Zeit vor unserem Abflug. Nach dem Boarding und der Sicherheitskontrolle bekamen wir bis 18.30 Freizeit, diese nutzten wir um zu essen und shoppen. Am Ende des Tages waren wir alle froh, wieder in Deutschland bei unseren Familien zurück zu sein. Aber diese Reise hat uns allen viel Spaß gemacht und neue Erfahrungen gebracht, welche wir sonst nie gemacht hätten.

  • Terni1

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